20. November Thibault Lachat
Lebensräume in Bäumen
27. November Gregor Kozlowski
Mehr als Pekan- und Baumnüsse: die Walnussgewächse der Welt
04. DezemberPeter Steiger
Fichte, Arve, Birke und Südbuche – ein Spaziergang zu den weltweiten Waldgrenzen der Gebirge
Von unseren Wanderungen in den Alpen tragen wir eindrucksvolle Bilder wetterzerzauster Waldgrenzen in uns. Alpine Waldgrenzen finden sich weltweit in Gebirgen. Welche Baumarten formen diese Waldgrenzen unter welchen klimatischen Bedingungen? Sind Gemeinsamkeiten erkennbar? Folgt die Südhalbkugel anderen Regeln? Wie sehen tropische Gebirgswaldgrenzen aus?
29. Januar Esther Frei
Wald im Klimawandel
05. Februar Katja Rembold
Palmen – die etwas anderen Bäume
Wann ist ein Baum ein Baum? Einige Definitionen schliessen die Familie der Palmengewächse (Arecaceae) mit ein, andere eher nicht. Bei rund 2’600 Palmenarten ist es aber auch nicht so leicht, eine gemeinsame Definition zu finden. Neben dem klassischen Palmenbild mit Stamm und einem Schopf gefiederter Palmwedel gibt es noch zahlreiche Erscheinungsformen, z.B. mit verzweigten, kletternden oder unterirdischen Stämmen und mit ganzrandigen oder gefächerten Blättern. Besonders in den Tropen und Subtropen sind Palmen oft landschaftsprägend. Und so vielfältig wie die Palmen selbst ist auch ihr Nutzen für den Menschen. Sehen wir uns die Diversität der Palmengewächse etwas genauer an und lassen uns von ihren Formen und Rekorden verzaubern!
12. Februar Stefan Eggenberg
Eichen gegen Kiefern – wer gewinnt?
Quercus und Pinus – zwei formenreiche Baumgattungen der Nordhemisphäre. In vielen Regionen liefern sich die Eichen und Föhren (Kiefern) ein Rennen um die Dominanz und oft genug finden sie ein sich ergänzendes Nebeneinander. Sie prägen viele Landschaften von der Mittelmeerküste bis in Bergregionen und waren für Menschen in vielen Kulturen wichtig. Wir erkunden die Vielfalt dieser prächtigen Bäume und stellen sie in einen biogeografischen und ökologischen Zusammenhang.
26. Februar Steffen Boch
Gehölze in Biotopen von nationaler Bedeutung
Die Wirkungskontrolle Biotopschutz Schweiz (WBS) ist ein langfristig angelegtes Monitoring in den Biotopen von nationaler Bedeutung. Mittels Luftbildanalysen sowie floristischen und faunistischen Felderhebungen wird untersucht, ob sich die Biotope gemäss ihren Schutzzielen entwickeln und in ihrer Qualität erhalten bleiben. Gehölze fanden jedoch bislang bei den Analysen der Daten nur wenig Beachtung, obwohl Gehölze in Auen und Hochmoorwäldern oft wichtige, bestandsprägende Elemente sind. In Trockenwiesen und -weiden sowie Flachmooren ist der Aufwuchs von Gehölzen hingegen meist weniger gern gesehen, denn Verbuschung und Bewaldung deuten auf die Aufgabe der traditionellen Nutzung hin. Wo aber befinden sich eigentlich die Hotspots der Gehölzbiodiversität und welche Faktoren beeinflussen diese Diversität? Welche Effekte hat die Verbuschung auf die Diversität von Grasländern. Welchen Beitrag kann die WBSleisten, um frühzeitig negative Entwicklungen festzustellen und welche Tools können Unterstützung bei der Umsetzung von Massnahmen bieten? Diese und andere böimige Neuigkeiten aus den Schweizer Schutzgebieten sind die Themen dieses Vortragsabends.